Meningokokken

 Meningokokken
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Meningokokken sind gramnegative Bakterien (Diplokokken, paarig), die verschiedene Krankheitsbilder auslösen können. Etwa zehn Prozent der europäischen Bevölkerung trägt diese Bakterien im Nasenrachenraum, ohne dabei krank zu sein. Meningokokken sind, wie auch Pneumokokken, bekapselte Bakterien und werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch beim Anhusten, Niesen, aber auch Küssen übertragen. Sie heften sich mit Hilfe kleiner Fortsätze an die Schleimhäute des Nasenrachenraumes, wo sie wochen- oder monatelang bleiben können. Vor allem, wenn das Immunsystem geschwächt ist, etwa durch andere Infektionen, vermehren sich die Bakterien, durchdringen die Schleimhäute und lösen u.a. Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen aus.

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 - Hochgeladen am 24.12.2010
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