Methicillin-resistente S. aureus-Bakterien (SEM)

Methicillin-resistente S. aureus-Bakterien (SEM)
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Staphylococcus aureus besitzt eine Reihe von Pathogenitätsfaktoren, die zur Ausbildung von krankhaften Prozessen beitragen und vergleichsweise gut erforscht sind.

Staphylococcus aureus besitzt antiphagozytäre Mechanismen:

Eine Reihe von Erkrankungen, die durch Staphylococcus aureus hervorgerufen werden, beruht auf der Bildung von Toxinen:

  • Die Enterotoxine A-E verursachen Erbrechen und Durchfälle.
  • Das Toxic-Shock-Syndrome-Toxin wirkt als Superantigen und führt zur polyklonalen T-Zell-Aktivierung.
  • Die Exfoliatine sind Proteasen, die zur Ausbildung des "Staphylococcal Scalded Skin Syndrome" führen.

Bei so vielen Pathogenitätsfaktoren mag es verwunderlich erscheinen, dass Staphylococcus aureus nicht viel mehr Menschen befällt. Jedoch ist zu beachten, dass disponierende Faktoren des Patienten vorliegen müssen, damit eine Infektion leichter zustande kommt.

 

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 - Hochgeladen am 15.02.2011
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