Dekubitusgeschwür vierten Grades

Dekubitusgeschwür vierten Grades
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Ein Dekubitus ist eine schlecht und langsam heilende Wunde infolge einer Minderdurchblutung der Haut und/oder des Subkutangewebes. Die für den Dekubitus typischen Ulzera sind die Folge von kompressiv-ischämischen Gewebsläsionen, deren Ursache in einer unphysiologisch hohen Druckeinwirkung auf alle Gewebsschichten, einschließlich der Blutgefäße, liegt. Der Dekubitus gilt nicht als eigenständige Krankheit, sondern wird im allgemeinen durch Immobilität verursacht.

Einteilung nach Schweregrad:

  • Grad I: Lokale Rötung ohne Hautschädigung. Verschwindet jedoch auch nicht nach entsprechender Druckentlastung
  • Grad II: Schädigung der Haut, Ablösung der Epithelschicht (Blase)
  • Grad III: Schädigung aller Gewebsschichten. Tiefe Nekrose
  • Grad IV: Mitbeteiligung des Knochens mit der Gefahr der Osteomyelitis

Die verantwortungsbewusste und sorgfältige Pflege ist die beste Strategie zur Vermeidung der Erkrankung. Auch die genaue Dokumentation des Pflegeverlaufs, sowie bereits vorhandener Dekubiti (genaue Beschreibung, Fotos der Dekubiti), spielen dabei eine wichtige Rolle. Die notwendigen Einzelmaßnahmen werden unter dem Begriff "Dekubitusprophylaxe" zusammengefasst.

Die Einschätzung des Dekubitusrisikos erfolgt mit Hilfe der Norton- oder der Braden-Skala.

Autor: Essent

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 - Hochgeladen am 03.12.2010
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ausgezeichnet ! gratuliere Leitz digital Anastigmat-Aplanat? Weiß-, und Farbabgleich ? Gute Schattenführung ! Ringblitz wäre hier ungünstiger.Höchstempfindlichkeit manuell programmiert hätte bessere Schärfentiefe ge- bracht.- Oder war perspektivischer Kopntrastverlauf erwünscht ? Mitteilung der Aufahmedaten ist heute oft üblich siehe Leitz Firmenperiodics. Schärfenkreis heute schon bald in Röntgen-Magnet-Mikroskopie zu erwarten.
#1 am 03.12.2010 von Gast (Gast)
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