Bioverfügbarkeit

Bioverfügbarkeit
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Graphische Darstellung der Bioverfügbarkeit eines Wirkstoffes abhängig von der Art der Verabreichung (hier intravenös gegenüber per os).

Der Begriff Bioverfügbarkeit stammt aus der Pharmakologie. Er bezeichnet den prozentualen Anteil des Wirkstoffs einer Arzneimitteldosis, der unverändert im systemischen Kreislauf zur Verfügung steht. Die Bioverfügbarkeit ist eine Messgröße dafür, wie schnell und in welchem Umfang ein Arzneimittel resorbiert wird und am Wirkort zur Verfügung steht.

 

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 - Hochgeladen am 04.12.2015
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Die absolute Bioverfügbarkeit "F" errechnet sich über den Quotienten der Flächen unter den Kurven (AUC = area under the curve). Bei der i.v. - Gabe eines Medikamentes befindet sich der Wirkstoff sofort im Blut (100%) und wird über einen Abbau 1. Ordnung, abhängig von der Halbwertzeit, aus dem Körper eliminiert. Ein per os verabreichtes Medikament muss im Körper zunächst resorbiert werden um ins Blut zu gelangen - es flutet also an.
#1 am 04.12.2015 von Eric Kropf (Student der Humanmedizin)
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