Arachnoidalzyste

Arachnoidalzyste
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Intrakranielle Arachnoidalzyste temporal links.

präoperative cMRT axial T1 mit KM
präoperative cMRT axial T2
präoperative cMRT coronar T2

Die Dura mater an der Konvexität wurde nach einer osteoplastischen Kraniotomie eröffnet. Man blickt durch das Fenster in die Arachnoidalzyste auf die verdrängte Hirnrinde (Kortex) des Temporallappens (Lobus temporalis). Gut zu erkennen sind die oberflächlichen Venen und feinen kortikalen Gefäße sowie die Auskleidung der Zyste durch die Spinngewebshaut (Arachnoidea).
Die operative Behandlung einer raumfordernden Arachnoidalzyste erfolgt durch eine mikrochirurgische Zystenfensterung zu den basalen Zisternen (so genannte Zysto-Zisterno-Stomie), zum Subarachnoidalraum oder Ventrikelsystem, so dass der Zysteninhalt mit dem Liquorsystem kommunizieren kann und eine weitere Größenzunahme der Zyste verhindert wird. Technisch erfolgt diese Fensterung üblicherweise zwischen Sehnerven und A. carotis interna (basale Zisterne, Zysto-Zisterno-Stomie). Bei erfolgreicher Stomie kann man pulsierenden Liquor aufsteigen sehen.

postoperative cCT

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 - Hochgeladen am 27.10.2008
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