Myelinscheidenschädigung bei Multipler Sklerose (MS)

Myelinscheidenschädigung bei Multipler Sklerose (MS)
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Multiple Sklerose ist eine Erkrankung des Gehirns und des Rückenmarks (ZNS) durch eine zunehmende Schädigung der äußeren Hülle von Nervenzellen (Myelin) verursacht. Dies führt zu einer verringerten Nervenfunktion, was zu einer Vielzahl von Symptomen führen kann. Die Ursache der MS ist unbekannt.

Die Krankheit äußert sich in wiederholte Attacken der Nervengewebe in jedem Bereich des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark). Diese Episoden treten, wenn das körpereigene Immunsystem das Nervensystem angreift, auf. Die Lage der entzündeten Bereichen variiert von Person zu Person und von Episode zu Episode. Die Entzündung zerstört die Abdeckung der Nervenzellen (Myelinscheide) in diesem Bereich, so dass mehrere Bereiche von Narbengewebe (Sklerose) hinterlassen werden.

MS ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), bei welcher es zur Zerstörung der die Nervenfasern (siehe grüner Fortsatz) umgebenden Markscheiden (Myelinscheiden, siehe flieder) kommt.

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 - Hochgeladen am 11.01.2012
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