Diabetische Retinopathie

 Diabetische Retinopathie
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Augenhintergrund bei Diabetes. Diabetes kann die Sehkraft beeintraechtigen. Bei Diabetes (Diabetes mellitus, im Volksmund: Zuckerkrankheit) wird der sogenannte Zucker vom Koerper nicht richtig verwertet. Hohe Blutzuckerwerte schaedigen die Blutgefaesse der Netzhaut. Damit werden die Funktionen der Nervenfasern und der Netzhautzellen beeintraechtigt. Diese Schaedigung der Netzhautgefaesse nennt man diabetische Retinopathie. Die nichtproliferative diabetische Retinopathie (NPDR), allgemein als Hintergrunds-retinopathie bekannt, ist ein Fruehstadium der diabetischen Retinopathie. In diesem Stadium sickert Blut oder Fluessigkeit aus winzigen Blutgefaessen in die Netzhaut. Die heraussickernde Fluessigkeit hat zur Folge, dass die Netzhaut anschwillt oder dass sich Ablagerungen bilden, die sogenannten harten Exsudate. Viele Patienten, die unter Diabetes leiden, haben eine milde nichtproliferative diabetische Retinopathie, die ihre Sehkraft normalerweise nicht beeintraechtigt. Wenn die Sehkraft beeintraechtigt ist, ist das die Folge eines Makulaoedems und/oder einer makulaeren Ischaemie (Versorgungsmangel). Im naechsten Stadium kann sich ein Makulaoedem bilden. Ein Makulaoedem ist eine Schwellung oder Verdickung der Makula, einem kleinen Bereich in der Mitte der Netzhaut, die es uns ermoeglicht, kleine Details klar zu sehen. Die Schwellung wird durch Fluessigkeit verursacht, die aus Blutgefaessen in der Netzhaut heraussickert. Dies ist der haeufigste Grund fuer einen Verlust der Sehkraft bei Zucker. Der Verlust der Sehkraft kann mild oder stark sein.

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 - Hochgeladen am 24.12.2010
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