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Langzeitfolgen bei Alkoholkonsum 

Langzeitfolgen bei Alkoholkonsum

Unter Alkoholabusus versteht man den schädlichen Gebrauch von Alkohol, im engeren Sinn Äthylalkohol, der körperliche, psychische und soziale Schäden nach sich zieht.

Der Begriff Alkoholabusus ist insofern irreführend, als dass er impliziert, Alkohol könnte auch "richtig" eingesetzt werden. Da Alkohol ein Zellgift ist, ist jedoch aus strenger medizinischer Sicht eigentlich jeder Gebrauch von Alkohol schädlich. Für die Diagnose "Alkoholabusus" ist daher oft weniger das Vorliegen körperlicher oder psychischer Schäden ausschlaggebend, als vielmehr die Einschätzung des Arztes, ob die konsumierte Menge die Gesundheit des Patienten schädigt oder die soziokulturelle Akzeptanzgrenze überschreitet.

Das Vorliegen eines Akoholabusus heißt nicht zwangsläufig, dass der Patient die Fähigkeit zur Abstinenz schon eingebüsst hat. Die psychische und physische Abhängigkeit von Alkohol bezeichnet man demgegenüber als Alkoholsucht.

(Bildautor: Mikael Häggström)

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