Phantomschmerz bei Z.n. Amputation der linken oberen Extremität

Phantomschmerz bei Z.n. Amputation der linken oberen Extremität
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Amputation der linken oberen Extremitäten. Digitale Aufnahme des posttraumatischen anterioren Brustkorbs, 14 Wochen nach der Erstverletzung, zeigt das komplette Fehlen der linken oberen Extremität und Schulter, Phantomschmerzen und Phantomschmerzen nach Amputationen. In den letzten Jahren haben sich Daten angesammelt, die "Spiegel visuelle Rückkopplung" oder "Spiegeltherapie" als hilfreich bei der Behandlung von Phantom-Gelenksempfindungen und Phantomschmerzen einschließen.

FalldarstellungWir präsentieren den Fall eines 24-jährigen kaukasischen Mannes, einer Amputierten der linken oberen Extremität, der mit einer spiegelnden visuellen Rückkopplung in Kombination mit einer akustischen Rückkopplung mit verbesserter Schmerzlinderung behandelt wurde. Der Vollzeitstudent, 1,8 m hoch, 77 kg schwer, ohne Anamnese, Nichtraucher, medikamentenfrei und ohne Substanzmissbrauch, fuhr mit dem Motorrad auf einem Helm; er kollidierte mit einem fahrenden Auto und wurde über 30 m in die Luft geschleudert. Er erlitt mehrere Verletzungen, darunter einen großen Brustwandausriss und eine schwere Teilamputation des linken Arms. Die Gliedmaßen waren nicht mehr zu retten, so dass eine Amputation erforderlich war und ein kleines Restfragment des linken Schulterblattes übrig blieb (Abbildung 1). Auch intraoperativ wurde eine linke scapulothorakale Dislokation und ein abgetrennter brachialer Plexus links festgestellt. Sein Kopf, rechter Arm und seine unteren Extremitäten waren intakt.

Schlussfolgerung Dieser Fall könnte darauf hindeuten, dass das akustische Feedback die Effektivität des visuellen Spiegelfeedbacks erhöhen und als wertvolle Ergänzung zur komplexen multisensorischen Verarbeitung der Körperwahrnehmung bei Amputierten dienen könnte.

Quelle: Wilcher et al. Journal of Medical Case Reports 2011 5:41 doi:10.1186/1752-1947-5-41

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 - Hochgeladen am 28.03.2011
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